| |
Private Nachrichten |
|
Boardsuche |
| Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen. |
Wer ist Online ? |
Zur Zeit im Forum unterwegs: - 5 Mitglieder - davon 4 unsichtbar - 14 Besucher - 19 Benutzer gesamt kitty07 Wer ist wo online? |
neuste Mitglieder |
» johanna05 registriert am: 22.05.2012
» nomi289 registriert am: 22.05.2012
» chicca registriert am: 22.05.2012
» Binamaja registriert am: 21.05.2012
» Yvonne registriert am: 21.05.2012
|
Ihr Avatar |
| Sie sind nicht eingeloggt und können so diese Funktion nicht nutzen. |
Partnerforum |
 |
|
"Ritalin: Medizin, die krank macht?" 7.2.12 - Sat1 |
|
|
| "Ritalin: Medizin, die krank macht?" 7.2.12 - Sat1 |
  |
Sendehinweis: 3Sat, "Ritalin: Medizin, die krank macht?" Dienstag, 7.2.2012
3Sat, Dienstag, 7.2.2012
22:25 bis 23:20
"Ritalin: Medizin, die krank macht?"
Ritalin steigert die Konzentrationsfähigkeit. Das ist unbestritten. Die schulischen Leistungen von Kindern, die unter Unruhe leiden, werden durch Ritalin meistens besser. Auch bei Erwachsenen wirkt das Medikament und sorgt dafür, dass man sich weniger verzettelt und Aufgaben entschlossener angeht. Angesichts dieser Erfolge werden die Nebenwirkungen des Medikaments gern verdrängt: Ritalin hemmt den Appetit, führt zu Einschlafproblemen, kann Depressionen hervorrufen und bei Kindern das Wachstum beeinträchtigen. Krank macht es aber noch in einem ganz anderen Sinne. Denn seit durch die Einnahme von Ritalin unruhige Kinder beruhigt und zerstreute Eltern im Handumdrehen zielstrebig werden, boomt die Diagnose ADHS regelrecht. Fast scheint es, es gäbe die Krankheit vor allem, weil es das Medikament dazu gibt. Werbekampagnen in den USA fordern dazu auf, mentale Missstände bei Kindern nicht länger zu leugnen sondern durch Medikamente zu beheben.
Die Dokumentation "Ritalin" zeigt, wie schmal die Trennlinie zwischen "krank" und "gesund", "auffällig" und "normal" ist, wenn es um ADHS geht. Sie zeigt den Trend bei Ärzten und Eltern, im Zweifelsfall lieber "krank" zu diagnostizieren, weil die Lösung gleich zur Hand ist - ganz im Sinne der Pharmaindustrie.
quelle, rechte und weitere infos: http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/159629/index.html
__________________ Mit freundlichen Grüßen
Sorbe
Wer verhindern will sucht Gründe
Wer gestalten will findet Wege
|
|
05.02.2012 19:06 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 19:06 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User sorbe wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
| RE: "Ritalin: Medizin, die krank macht?" 7.2.12 - Sat1 |
  |
Du kannst es nicht lassen, was???
Was machst Du eigentlich, wenn der Bericht darauf hinausläuft, dass Ritalin und co bei klarer Diagnosestellung als ein Therapiebaustein in einem Gesamtkonzept doch ganz sinnvoll sein kann?
Ich glaube, niemand streitet ab, dass dieses Medi, wie viele andere auch, missbraucht werden kann (in dem Fall als Hirndoping)?
Bin schon gespannt auf diese Sendung und auf die danach.
Bis dahin!
__________________ Glücklich ist, wer das was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen. (Ovid)
|
|
05.02.2012 19:34 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 19:34 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User ergosr wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
Schaun wir mal...
__________________ Glücklich ist, wer das was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen. (Ovid)
|
|
05.02.2012 20:03 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 20:03 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User ergosr wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
und freue mich auf die Sendung!
Ich schaue auch und schaue jeden Tag auf ein Kind, was ohne Medis auskommt!
|
|
05.02.2012 20:25 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 20:25 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
Mir hat der Fernsehbericht von Reica gereicht, wo Kinder selbst berichtet haben, wie sie sich gefühlt haben und ihre Eltern es ihnen angetan haben!!!
Wer ist Prof. Hüter Sorbe, denn wir kennen ihn nicht!!
|
|
05.02.2012 20:42 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 20:42 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
Danke peutetre!!!
gibt er auch Seminare von ihm angeboten, denn ich hätte viele Fragen???
|
|
05.02.2012 21:23 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 21:23 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
Nur zum Thema, wie Kinder das selbst sehen, ein kleines Zitat meines damals 6 jährigen Kindes:
"Mama, ohne Tablette sind da ganz, ganz viele Gedanken in meinem Kopf, ich weiß gar nie, was ich als erstes denken soll. Mit der Tablette hab ich plötzlich Schubladen, in denen die einzelnen Gedanken sind. Und da kann ich dann immer das rausholen, was ich gerade denken will".
Ist das wirklich soooo schlimm wie ihr das immer seht? Oder könnt ihr einfach stehen lassen, dass es Kinder gibt, die die Medikamente als Erleichterung und als Hilfe erfahren ???
Unser Kind kann uns sehr genau beschreiben, wie es sich mit den Medikamenten fühlt (und auch wie es ohne ist). Es hat die freie Wahl, ob es die Medis nimmt oder nicht. Und doch entscheidet es sich dafür, weil es sich damit einfach viel, viel wohler fühlt.
DAS hat mich vor allem überzeugt, die Medis nicht (mehr) abzulehnen (früher stand ich den Dingern genauso skeptisch gegenüber wie ihr!).
Suri
__________________ Suri
Pflegemutter eines kleinen Sonnenscheins, über dessen Leben so manche Gewitterwolke hängt
|
|
05.02.2012 21:52 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 21:52 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User suri wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
| Zitat: |
Original von suri
Nur zum Thema, wie Kinder das selbst sehen, ein kleines Zitat meines damals 6 jährigen Kindes:
"Mama, ohne Tablette sind da ganz, ganz viele Gedanken in meinem Kopf, ich weiß gar nie, was ich als erstes denken soll. Mit der Tablette hab ich plötzlich Schubladen, in denen die einzelnen Gedanken sind. Und da kann ich dann immer das rausholen, was ich gerade denken will".
Ist das wirklich soooo schlimm wie ihr das immer seht? Oder könnt ihr einfach stehen lassen, dass es Kinder gibt, die die Medikamente als Erleichterung und als Hilfe erfahren ???
Unser Kind kann uns sehr genau beschreiben, wie es sich mit den Medikamenten fühlt (und auch wie es ohne ist). Es hat die freie Wahl, ob es die Medis nimmt oder nicht. Und doch entscheidet es sich dafür, weil es sich damit einfach viel, viel wohler fühlt.
DAS hat mich vor allem überzeugt, die Medis nicht (mehr) abzulehnen (früher stand ich den Dingern genauso skeptisch gegenüber wie ihr!).
Suri |
genau DAS ist auch meine Meinung. Ich habe erst vor wenigen Wochen in einer ähnlichen Disskusion erzählt, wie meine - mittlerweile 18jaehrige - Tochter heute darueber denkt.
__________________ Glücklich ist, wer das was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen. (Ovid)
|
|
05.02.2012 22:17 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 22:17 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User ergosr wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
Zitat unseres Kindes: " Ihr habt mich blöd gemacht ,musste ständig mich erbrechen und hatte Bauchweh!"
Leider bin ich kein Fachmann, aber eines kann ich dir sagen: Es geht auch ohne Medis !!! Bedeutet zwar sehr viel Arbeit ,Ausdauer , Erziehungsarbeit und gaaaanz viel Verständnis.
|
|
05.02.2012 22:27 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 22:27 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
| Zitat: |
Original von Kalle
Zitat unseres Kindes: " Ihr habt mich blöd gemacht ,musste ständig mich erbrechen und hatte Bauchweh!"
Leider bin ich kein Fachmann, aber eines kann ich dir sagen: Es geht auch ohne Medis !!! Bedeutet zwar sehr viel Arbeit ,Ausdauer , Erziehungsarbeit und gaaaanz viel Verständnis. |
Mmh, ob Du mich als "Fachfrau" anerkennst, weiß ich nicht: Ich habe schon viele, viele Kinder mit AD(H)S in meiner Kliniktätigkeit therapeutisch begleitet und auch regelmäßig Fortbildungen dazu besucht.
Eins beobachte ich immer wieder: Die meisten "Nebenwirkungen" dieses Medikaments sind fatale Zeichen einer Überdosierung!!! Wenn Ritalin und co bei einem diagnostizierten AD(H)S nicht supergenau und individuell auf das einzelne Kind angepasst wird, kommt es unter anderem zu den Erscheinungen, die Dein Kind schildert: Bauchschmerzen und Übelkeit. Außerdem klagen die Kinder (oder/und die Eltern) über Wesensveränderungen in Richtung "Zombi" - also wie abgestellt oder völlig fahrig und überdreht. Oft kommen noch dunkle Augenringe und kalte Hände und Füße dazu. Wenn das überdosierte Medi dann rausflutet (also die Wirkung nachlässt), bekommen die Kids oft Kopfschmerzen, können nicht schlafen und werden z.T. auch weinerlich.
Bei optimaler Dosierung (nicht nach Körpergröße und -gewicht, oder Heftigkeit der Symptome, sondern einzig und allein durch Beobachtung unter unterschiedlicher Dosierung) findet man diese oben beschriebenen Symptome nicht! Weder verändern sich die Kinder in ihrem Wesen, noch wirken sie wie ruhig gestellt! Sie wirken wacher, weniger ablenkbar und können sich mit weniger Anstrengung auf das Wesentliche konzentrieren.
Genau dieses Halbwissen - leider weit verbreitet in den Medien und manchmal auch bei Ärzten und Pädagogen - bringt dieses Medi so in den Verruf!!!
Und trotzdem empfinde ich die heutige Strategie: "Geben wir erst einmal was zur Beruhigung, damit das Kind wieder funktioniert!" sehr beängstigend!!! Ich bin nicht gegen Medikamente bei AD(H)S, aber ich bin für sehr sensiblen und verantwortungsbewussten Umgang damit.
Polarisierungen in die eine oder die andere Richtung finde ich immer schwierig, denn es macht eine unbefangene und offene Diskussion schwierig!
__________________ Glücklich ist, wer das was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen. (Ovid)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von ergosr: 05.02.2012 22:54.
|
|
05.02.2012 22:52 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 22:52 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User ergosr wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
..es geht ohne Medis.
vor 100 Jahren gab es keine Medis und die Kinder waren glücklicher. Ich bin der Meinung, es liegt viel an den Eltern. Die Ärzte gehen nach dem Trend oder nach den Kassenzalen................also lasst eure Kinder Kinder sein..............
|
|
05.02.2012 23:59 |
|
| Dieser am 05.02.2012 um 23:59 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Sunshine-240 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
| Zitat: |
Original von Sunshine-240
..es geht ohne Medis.
vor 100 Jahren gab es keine Medis und die Kinder waren glücklicher. Ich bin der Meinung, es liegt viel an den Eltern. Die Ärzte gehen nach dem Trend oder nach den Kassenzalen................also lasst eure Kinder Kinder sein.............. |
Vor 100 Jahren ist man noch an einer Blinddarmentzündung gestorben, galten farbige Menschen noch als Untermenschen und unsere Pflegekinder wären allesamt als billige Arbeitskräfte auf irgend welchen Bauernhöfen gelandet oder in "Besserungsanstalten" gesteckt worden.
Sorry, aber ein .....*selbstzensur*.....Argument habe ich schon seit langem nicht mehr gelesen.
Merh sag ich da jetzt nicht dazu, sonst handel ich mir noch Ärger mit den Mods ein.
Suri
__________________ Suri
Pflegemutter eines kleinen Sonnenscheins, über dessen Leben so manche Gewitterwolke hängt
|
|
06.02.2012 00:02 |
|
| Dieser am 06.02.2012 um 00:02 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User suri wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
peutetre

ist auch nur ein Mensch ;o)
 [meine Galerie]
Dabei seit: 09.04.2005
Beiträge: 24.713
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
 |
|
|
06.02.2012 00:05 |
|
|
|
|
| Zitat: |
Original von peutetre
und ob die kinder vor 100 jahren wirklich glücklicher waren lasse ich mal so dahin gestellt. vor 100 jahren war übrigens die kindersterblichkeit auch noch wesentlich höher....
(und ja, ich weiß, dass kein mensch an adhs oder an medikamenten zur behandlung desselben stirbt. aber es sollen sich durchaus schon kinder, die adhs so schlimm hatten dass sie nicht mehr mit sich selber zurecht kamen das leben genommen haben...
).[/SIZE][/COLOR] |
Es sollen nicht nur, es haben!
Und die Unfallquote von Kindern mit ADHS ist deutlich höher als von gesunden Kindern.
Mir stellt sich immer öfters die Frage: was ist wünschenswert für ein Kind mit ADHS- bloßes Überleben (geht meist auch ohne Medikamente) oder optimale Entwicklung, sprich Chancengleichheit mit Gesunden (geht manchmal NICHT ohne Medikamente).
Wir würden uns jederzeit wieder für zweiteres entscheiden.
Bei unserem Kind entscheidet das Medikament zwischen der Förderschule und dem Gymnasium.
Auf ersterer wäre unser Kind todunglücklich, auf letzterem geht es ihm super.
Vielleicht liegt meine Sichtweise auch daran, dass ich das Medikament NICHT wegen der Verhaltensschwierigkeiten gebe (die haben wir auch OHNE im Griff) sondern wegen massiver Konzentrationsschwierigkeiten. Hier ist das Schreiben eines Satzes ein Aufwand von ca. 30 min ohne Medikament. Trotz jahrelangen Trainings.
LG;
Suri
__________________ Suri
Pflegemutter eines kleinen Sonnenscheins, über dessen Leben so manche Gewitterwolke hängt
|
|
06.02.2012 00:28 |
|
| Dieser am 06.02.2012 um 00:28 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User suri wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
| Zitat: |
Original von suri
| Zitat: |
Original von peutetre
und ob die kinder vor 100 jahren wirklich glücklicher waren lasse ich mal so dahin gestellt. vor 100 jahren war übrigens die kindersterblichkeit auch noch wesentlich höher....
(und ja, ich weiß, dass kein mensch an adhs oder an medikamenten zur behandlung desselben stirbt. aber es sollen sich durchaus schon kinder, die adhs so schlimm hatten dass sie nicht mehr mit sich selber zurecht kamen das leben genommen haben...
).[/SIZE][/COLOR] |
Es sollen nicht nur, es haben!
Und die Unfallquote von Kindern mit ADHS ist deutlich höher als von gesunden Kindern.
Mir stellt sich immer öfters die Frage: was ist wünschenswert für ein Kind mit ADHS- bloßes Überleben (geht meist auch ohne Medikamente) oder optimale Entwicklung, sprich Chancengleichheit mit Gesunden (geht manchmal NICHT ohne Medikamente).
Wir würden uns jederzeit wieder für zweiteres entscheiden.
Bei unserem Kind entscheidet das Medikament zwischen der Förderschule und dem Gymnasium.
Auf ersterer wäre unser Kind todunglücklich, auf letzterem geht es ihm super.
Vielleicht liegt meine Sichtweise auch daran, dass ich das Medikament NICHT wegen der Verhaltensschwierigkeiten gebe (die haben wir auch OHNE im Griff) sondern wegen massiver Konzentrationsschwierigkeiten. Hier ist das Schreiben eines Satzes ein Aufwand von ca. 30 min ohne Medikament. Trotz jahrelangen Trainings.
LG;
Suri |
Weshalb gebt es ihm denn?? Chancengleichheit bedeutet für mich Gleichheit und das wird diesen Kindern im Vorfeld und Aktenlage aberkannt!!!
Schaue mir den Bericht an, hoffen das mein Gewissen es noch ertragen. kann
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kalle: 06.02.2012 00:59.
|
|
06.02.2012 00:48 |
|
| Dieser am 06.02.2012 um 00:48 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
| Zitat: |
Original von Sunshine-240
..es geht ohne Medis.
vor 100 Jahren gab es keine Medis und die Kinder waren glücklicher. Ich bin der Meinung, es liegt viel an den Eltern. Die Ärzte gehen nach dem Trend oder nach den Kassenzalen................also lasst eure Kinder Kinder sein.............. |
Dann lies doch bitte mal Hofmanns "Struwelpeter", besonders der "Zappelphilip" & der "Hans guck in die Luft"! Ob diese Kinder wirklich glücklich waren? Der Autor beschrieb Kinder, die es wirklich gab - vor hundert Jahren!!!
__________________ Glücklich ist, wer das was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen. (Ovid)
|
|
06.02.2012 05:38 |
|
| Dieser am 06.02.2012 um 05:38 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User ergosr wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
Reica

Alles hat (s)einen Sinn...
 [meine Galerie]
Dabei seit: 31.05.2005
Beiträge: 20.999
Bundesland: Rheinland-Pfalz
 |
|
kann man das thema wirklich pauschalisieren?
ich denke, jede familie muss das für sich selbst herausfinden! auch bei aspirin sind die nebenwirkungen von mensch zu mensch unterschiedlich. es gibt die, die aspirin vertragen und es gibt die, die keine nehmen können. nebenwirkungen sind nun mal nicht bei jedem gleich.
zum thema "unglückliche kinder": die gab es vor hundert jahren, UND DIE GIBT ES HEUTE !
genauso gibt es kinder, für die sind tabletten die perfekte lösung/ hilfe/ unterstützung und es gibt die kinder, denen die tabletten mehr schaden zufügen als das sie nutzen.
und ganz sicher gibt es auch eltern, für die tabletten die perfekte lösung sind.....
__________________
Liebe Grüße von Reica
Ihr habt Fragen? Hier findet Ihr zu jeder Frage den passenden Ansprechpartner:
Teammitglieder
Es ist besser für sich selbst zu schreiben und kein Publikum zu haben, als für Publikum zu schreiben und kein Selbst zu haben.
Cyril Connolly
|
|
06.02.2012 05:52 |
|
|
|
|
| Zitat: |
Original von Kalle
| Zitat: |
Original von suri
| Zitat: |
Original von peutetre
und ob die kinder vor 100 jahren wirklich glücklicher waren lasse ich mal so dahin gestellt. vor 100 jahren war übrigens die kindersterblichkeit auch noch wesentlich höher....
(und ja, ich weiß, dass kein mensch an adhs oder an medikamenten zur behandlung desselben stirbt. aber es sollen sich durchaus schon kinder, die adhs so schlimm hatten dass sie nicht mehr mit sich selber zurecht kamen das leben genommen haben...
).[/SIZE][/COLOR] |
Es sollen nicht nur, es haben!
Und die Unfallquote von Kindern mit ADHS ist deutlich höher als von gesunden Kindern.
Mir stellt sich immer öfters die Frage: was ist wünschenswert für ein Kind mit ADHS- bloßes Überleben (geht meist auch ohne Medikamente) oder optimale Entwicklung, sprich Chancengleichheit mit Gesunden (geht manchmal NICHT ohne Medikamente).
Wir würden uns jederzeit wieder für zweiteres entscheiden.
Bei unserem Kind entscheidet das Medikament zwischen der Förderschule und dem Gymnasium.
Auf ersterer wäre unser Kind todunglücklich, auf letzterem geht es ihm super.
Vielleicht liegt meine Sichtweise auch daran, dass ich das Medikament NICHT wegen der Verhaltensschwierigkeiten gebe (die haben wir auch OHNE im Griff) sondern wegen massiver Konzentrationsschwierigkeiten. Hier ist das Schreiben eines Satzes ein Aufwand von ca. 30 min ohne Medikament. Trotz jahrelangen Trainings.
LG;
Suri |
Weshalb gebt es ihm denn?? Chancengleichheit bedeutet für mich Gleichheit und das wird diesen Kindern im Vorfeld und Aktenlage aberkannt!!!
Schaue mir den Bericht an, hoffen das mein Gewissen es noch ertragen. kann |
Habe ich doch geschrieben.
Aber gerne noch mal für Dich:
damit er seine kognitiven Fähigkeiten entfalten kann und nicht auf einer Förderschule verblöden muss. Jetzt deutlich genug?
Suri
__________________ Suri
Pflegemutter eines kleinen Sonnenscheins, über dessen Leben so manche Gewitterwolke hängt
|
|
06.02.2012 06:52 |
|
| Dieser am 06.02.2012 um 06:52 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User suri wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
| Zitat: |
Original von suri
| Zitat: |
Original von Kalle
| Zitat: |
Original von suri
| Zitat: |
Original von peutetre
und ob die kinder vor 100 jahren wirklich glücklicher waren lasse ich mal so dahin gestellt. vor 100 jahren war übrigens die kindersterblichkeit auch noch wesentlich höher....
(und ja, ich weiß, dass kein mensch an adhs oder an medikamenten zur behandlung desselben stirbt. aber es sollen sich durchaus schon kinder, die adhs so schlimm hatten dass sie nicht mehr mit sich selber zurecht kamen das leben genommen haben...
).[/SIZE][/COLOR] |
Es sollen nicht nur, es haben!
Und die Unfallquote von Kindern mit ADHS ist deutlich höher als von gesunden Kindern.
Mir stellt sich immer öfters die Frage: was ist wünschenswert für ein Kind mit ADHS- bloßes Überleben (geht meist auch ohne Medikamente) oder optimale Entwicklung, sprich Chancengleichheit mit Gesunden (geht manchmal NICHT ohne Medikamente).
Wir würden uns jederzeit wieder für zweiteres entscheiden.
Bei unserem Kind entscheidet das Medikament zwischen der Förderschule und dem Gymnasium.
Auf ersterer wäre unser Kind todunglücklich, auf letzterem geht es ihm super.
Vielleicht liegt meine Sichtweise auch daran, dass ich das Medikament NICHT wegen der Verhaltensschwierigkeiten gebe (die haben wir auch OHNE im Griff) sondern wegen massiver Konzentrationsschwierigkeiten. Hier ist das Schreiben eines Satzes ein Aufwand von ca. 30 min ohne Medikament. Trotz jahrelangen Trainings.
LG;
Suri |
Weshalb gebt es ihm denn?? Chancengleichheit bedeutet für mich Gleichheit und das wird diesen Kindern im Vorfeld und Aktenlage aberkannt!!!
Schaue mir den Bericht an, hoffen das mein Gewissen es noch ertragen. kann |
Habe ich doch geschrieben.
Aber gerne noch mal für Dich:
damit er seine kognitiven Fähigkeiten entfalten kann und nicht auf einer Förderschule verblöden muss. Jetzt deutlich genug?
Suri |
Suri, ich gehe weitest gehend mit dir konform...
allerdings empfinde ich das von mir Fettgedruckte als mehr als unangebracht
.
Hier gibt es ganz viele Familien im Forum deren Kinder "solche "Schulen besuchen und die sicher nicht wollten das ihr Kind auf eine "Verblödungsschule"geht,sondern speziellgefördet/gefordert wird...
Gruß von Kathi, der gerade heute ein Entscheidungs-Gespräch im Laufe eines AOSF- Verfahrens wegen PK bevorsteht...mir gehts schon seit Tagen nicht gut
__________________
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
Abraham Lincoln
|
|
06.02.2012 08:28 |
|
| Dieser am 06.02.2012 um 08:28 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kathi wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung |
|
|
|
|
 |
|